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Heizungssanierung

Die Sanierung alter Heizanlagen führt fast immer zu deutlichen Einsparungen, bis zu 30 Prozent sind möglich. Es lohnt sich also immer, die Erneuerung der Heizungsanlage in Betracht zu ziehen.

Öl- und Erdgas-Heizungsanlagen

Gerade in älteren Gebäuden finden sich oft Öl- oder Erdgas- Heizungsanlagen, die überdimensioniert sind, mit zu hohen Heiztemperaturen arbeiten und hohe Abstrahl- und Stillstandsverluste aufweisen. Bei einer Sanierung wird in der Regel der alte Heizkessel ausgetauscht sowie der Brenner und eventuell die Warmwassererwärmung durch moderne, energiesparende Kompaktwärmezentrale ersetzt. Erdgas-Heizkessel sind im Vergleich zu Ölheizkesseln wartungsärmer und produzieren etwa 20 % weniger klimaschädliches Kohlendioxid und Schadstoffe. Brennwertkessel nutzen zusätzlich die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes. Bei Erdgas sind dies rund 10% des Brennstoffeinsatzes, bei Heizöl etwa 5 %. Neue Öl- und Gasheizanlagen sollten möglichst mit einer thermischen Solaranlage kombiniert werden.

Heizen mit Strom

Nachtspeicherheizungen sind deutlich träger und schlechter regelbar als konventionelle Zentralheizungen. Sie verursachen hohe Verbrauchskosten und nutzen Strom meist aus Kraftwerken mit schlechtem Wirkungsgrad. Nachtspeicherheizungen sind daher auch aus ökologischer Sicht nicht empfehlenswert.

Holzpellet-Heizanlage

Holzpellets haben einen hohen Energieinhalt und können sehr emissionsarm verbrannt werden. Eine Pellet-Heizanlage ist ähnlich komfortabel wie eine Ölheizung, aber deutlich umweltfreundlicher. Der Rohstoff Holz ist ein nachwachsender Energieträger und nahezu CO2-neutral. Holzpellets sind daher ein besonders klimafreundlicher Brennstoff.

Solarheizung

Solarenergie ist kostenlos, unerschöpflich und absolut umweltfreundlich. Mit einer thermischen Solaranlage kann Duschwasser erwärmt und zusätzlich die Raumheizung unterstützt werden. Richtig dimensioniert kann eine Solaranlage einen deutlichen Beitrag zur Wärmeerzeugung leisten. Sonnenenergie steht im Sommer ausreichend zur Verfügung. Im Winter kann Solarenergie in Kombination mit anderen Energiequellen eingesetzt werden. Kombinationen mit Holzheizungen sowie Öl- oder Gasheizungen sind möglich.

Wärmepumpen

Für ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Wärmepumpensystem ist der möglichst geringe Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und dem Heizsystem wichtig. Daher eignet sich Umgebungsluft als Wärmequelle nicht, denn gerade im Winter, wenn der Wärmebedarf hoch ist, ist die Temperatur besonders niedrig. Dagegen bietet Erdreich oder Grundwasser ein gutes und gleichmäßiges Temperaturniveau. Als Heizsystem eignen sich bei Wärmepumpen-Heizungen vor allem Fußbodenheizungen oder ähnliche Flächenheizungen mit Vorlauftemperaturen von etwa 30-35 °C. Die Jahresarbeitszahl – also das Verhältnis von erzeugter Wärmeenergie zur eingesetzten Strommenge für die Wärmepumpe – sollte 4 und größer sein. Wärmepumpen eignen sich vor allem zum Einsatz in sanierten Niedrigenergie- und Passivhäusern oder in Gebäuden, die zusätzlich zur Winterbeheizung im Sommer gekühlt werden müssen. Für den Einsatz in energetisch schlechten Altbauten eignen sie sich dagegen meist nicht.

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Klimaschutzmanager Armin Bobsien

Klimaschutzmanager
Stadt Emmendingen

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